Haus der Zukunft

Haus der Zukunft Berlin

Bei dem Wettbewerbsbeitrag zum Haus der Zukunft in Berlin von Ludwig.Schönle bilden baubotanische Strukturen eine lebende Fassade. Zur Stadt hin präsentiert sich das Gebäude als ein großer, künstlich gebildeter Baum. Im Inneren windet sich unmittelbar an der Baum-Glas-Fassade eine breite Rampe nach oben, sodass sich der Besucher auf unterschiedlichen Höhen in einer Baumkrone befindet.

Entsprechend der Wettbewerbsauslobung versteht sich das Haus der Zukunft als Fenster in die Welt von Morgen. Es soll die Menschen und die Gesellschaft darin unterstützen, sich über die Chancen und Risiken wissenschaftsbasierter Innovationen zu informieren, ihre Nachhaltigkeit zu diskutieren und aufgeklärt darauf zu reagieren.

Dieser Aufgabenstellung begegnet der Wettbewerbsbeitrag mit der Idee eines Bauwerks, dessen eigene Zukunft ungewiss ist: Es wächst. Und wie es einmal genau aussehen wird, lässt sich nicht exakt vorhersagen. Durch diese Ungewissheit wird ein Möglichkeitsraum aufgespannt, der in direkter Verbindung zur programmatischen Entwicklung des Hauses der Zukunft steht: Es soll Dinge beherbergen, von denen wir heute noch nicht wissen, wie sie einmal aussehen könnten...

Gleichzeitig ist die baubotanische Fassade integraler Bestandteil des klimatischen Gebäudekonzepts. Sowohl der Außen- als auch der Innenraum profitieren von der mikroklimatischen Wirkung der Baumstruktur.

 

 

 

 

 

  • Auslober:
    BMBF / BBSR
  • Ergebnis:
    3. Preis
  • Entwurf:
    Ludwig.Schönle (F. Ludwig/ D. Schönle)
  • Mitarbeit:
    A. Desuki; J. Rauscher; O. Teiml; P. Schick; S. Raiber
  • Tragwerksplanung:
    Stark Ingenieure
  • Klimakonzept:
    Transsolar
  • Brandschutz:
    TOP Ingenieure
  • Wirtschaftlichkeits- berechnung:
    Inst. für Bauökonomie, Uni Stgt.
  • Beratung:
    Ulrich Pantle, Alexander Wäsch

Projekt: Experimentalbauwerk/Studienprojekt

Planungsteam: Ferdinand Ludwig; Oliver Storz; Cornelius Hackenbracht

Standort: Neue Kunst am Ried

Finanzierung: Neue Kunst am Ried, Sponsoren

Bauliche Fertigstellung: 04/2005

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