Wettbewerb Erlenmatt

Projekt Erlenmatt

Das baubotanische Projekt ist Teil des Entwurfs eines neuen Stadtplatzes im Basler Stadtteil „Erlenmatt“. Das gesamte Quartier befindet sich in einem Prozess der Transformation, die durch die Entwicklung des baubotanischen Bauwerks symbolisiert und begleitet werden soll. Auf dem Platz dient das Bauwerk als Aussichtspunkt und Landmarke.

Der Weg führt den Besucher in einer Sequenz von Plattformen und Treppen entlang der verwachsenden Bäume spiralförmig nach oben. Die Bäume bilden eine grüne Wand und erzeugen damit ein Innen und Außen. Der Antritt der Treppen befindet sich im inneren Raum, der ebenerdig betreten wird.

Nach den ersten Treppen wechselt die Lage der baubotanischen Wand, der Weg wird nach außen und anschließend wieder nach innen geführt. Nach weiteren Treppen gelangt der Besucher auf die abschließende Aussichtsplattform, die sich teils innerhalb, teils außerhalb der Pflanzen befindet. Von hier öffnet sich nach außen der Blick über den Platz, der wellenförmig modelliert ist. Im Inneren ergeben sich Aufenthaltsmöglichkeiten unter dem Schattendach der Baumkrone.

Die baubotanische Struktur mit einem polygonalen Grundriss soll aus Hainbuchen gebildet werden, die mittels der Pflanzenaddition zu einem größeren, zusammenhängenden Fachwerk verbunden werden. Ein temporäres Traggerüst stützt die baubotanische Struktur.

  • Bauherr:
    Stadt Basel
  • Gesamtprojekt:
    Koeber Landschafts- architektur
  • Entwurf:
    Ludwig.Schönle (F. Ludwig/ D. Schönle)
  • Tragwerksplanung:
    Stark Ingenieure
  • Beratung/Vegetations- technik:
    SecOp/Christoph Rösler
  • Projektstatus:
    Entwurf, geplanter Baubeginn 2014

Projekt: Experimentalbauwerk/Studienprojekt

Planungsteam: Ferdinand Ludwig; Oliver Storz; Cornelius Hackenbracht

Standort: Neue Kunst am Ried

Finanzierung: Neue Kunst am Ried, Sponsoren

Bauliche Fertigstellung: 04/2005